Die Gewinner unserer Fotoaktion: Wir♥Beanie

Was war das für ein Heidenspaß, alle Einsendungen zu sichten! Wir bedanken uns ganz herzlich für all die witzigen und individuellen Ideen – die Entscheidung ist uns absolut nicht leicht gefallen. Und hier sind die Gewinnerfotos. Herzlichen Glückwunsch! Sie werden von uns schriftlich benachrichtigt.

Durchatmen beim Lace Häkeln

Schals, Schultertücher, Stulpen und Loops: süße Spitzenmuster entstehen mit dicken Nadeln und feinem Garn. Unser Buch „Lace häkeln für Einsteiger“ ist durch Schritt-für-Schritt-Anleitung bestens für Anfänger geeignet.

Das neue Label: TOPP LAB im Interview

Im Februar 2014 erscheinen die ersten Bücher von TOPP LAB im Handel. Mit ihren DIY-Konzepten steht das neue Label aus dem Hause TOPP unter dem Stern der Experimentierfreudigkeit. Für die vier Gründerinnen gibt es seit Langem nur noch eine Mission: Ein Programm, das aus den Socken haut. Mit welchen Themen das neue Label aufwartet, verraten sie uns im Interview.

>>Zu den TOPP LAB-Büchern

Ihr seid das Viergestirn, das hinter dem neuen Label TOPP LAB steckt. Wie kam es zur Gründung?

Mariel: Im TOPP-Lektorat kam es oft vor, dass wir ein Manuskript auf dem Tisch liegen hatten, dessen Konzept einwandfrei war, aber einfach nicht ins bestehende Programm passte. Die Konzepte waren meist experimenteller, persönlicher und vielschichtiger als die Konzepte, die wir für TOPP suchen. Dennoch haben uns die Ideen gefallen und wir wollten genau für diese Titel einen Raum in unserem Verlag schaffen. Wir hatten das Glück, dass unsere Geschäftsleitung das genauso gesehen hat und uns die Möglichkeit gegeben hat, ein Sublabel zu gründen. Als kleiner Verlag im Verlag, sozusagen.

Ihr startet mit vier Büchern und einem regelmäßigen Magazin rund ums Thema DIY. Was ist neu an eurem Programm?

Cleo: Neben den Anleitungen wollen wir zu noch mehr kreativer Eigeninitiative anregen. Zum Beispiel mit einer anderen Bildsprache. Unser Themenspektrum soll möglichst unbegrenzt bleiben, sodass unsere Autoren materialtechnisch uneingeschränkt arbeiten können. Das war uns wichtig. Jedes Buch steht mit seiner Kreativität für sich. Damit wollen wir schneller reagieren, sobald ein Trend oder innovatives Konzept uns aus den Socken haut.

Online seid ihr stark unterwegs: Facebook, Pinterest, Instagram, eigener Blog.

Nina: Das ist richtig. Obwohl wir Bücher machen und lieben, gehören wir zur Generation Online. Neben unserem Buchprogramm wollen wir mit täglichen Leckerlis auch Inspiration im Netz bieten. Was geschieht Backstage? Wie entstehen Bücher? Was gibt’s Neues von der letzten Messe? Die Interaktion zwischen Autoren, Verlagen und Nutzern beginnt heutzutage lange, bevor das Buch in Druck geht. Vor allem die Bloggerkultur hat die Barrieren immens geschmälert.

Wer gehört alles zu TOPP LAB? Seid das nur ihr vier?

Josephine: Wir vier sind die zentrale Anlaufstelle für TOPP LAB im Hause TOPP. Wir kümmern uns vor allem um Marketing, Programmplanung, Messebesuche, Autorensuche, unseren Blog, Facebook und vor allem um unser Magazin LABORATORIUM, das zweimal im Jahr erscheint und kostenlos im Buchhandel zu haben ist. Unterstützt werden wir von unseren Kolleginnen und Kollegen, die Bücher betreuen und gestalten, die Pressetexte schreiben, Vorschauen drucken, neue Vertriebswege suchen und vor allem die Augen nach neuen Ideen für TOPP LAB offen halten. Wie alle Gründer brauchen auch wir Feedback und Unterstützung von Außenstehenden und Experten. Da sind wir keine Ausnahme. Am Anfang muss man kräftig mit anpacken und lackiert schon mal den ein oder anderen Messewagen selbst.

Und wieso gerade LAB?

Nina: LAB steht für Laboratorium, weil sich bei uns nun mal alles um die Experimentierfreudigkeit dreht. Auf der einen Seite haben wir die Möglichkeit mit dem Sublabel neue Wege zu gehen, ungewöhnliche Konzepte zu veröffentlichen und auch intern althergebrachte Strukturen aufzubrechen. Auf der anderen Seite gehört Experimentierfreude auch zu den ganz wesentlichen Eigenschaften der Leute, die wir mit unseren Büchern ansprechen wollen. Das Image vom strickenden Hausmütterchen ist doch schon längst verjährt. Die meisten Leute, die kreativ arbeiten, probieren aus, mixen Materialien oder scheuen sich nicht davor, Traditionelles mit Improvisiertem zu vereinen. Das wollen wir widerspiegeln.

Gibt es so ein Laboratorium denn wirklich?

Josephine: Aber sicher. Wir haben einen Extraraum, in dem wir das Büroleben auch mal für eine Zeit aussperren. Hier wird auch mal gemeinsam gestickt oder mit pinkfarbener Acrylfarbe Namensschildchen für Messen bemalt. Natürlich steht LAB nicht nur für das Kreativlabor unseres Teams. LAB steht für den Experimentierbereich, den unsere Leser, Autoren und alle DIY-Süchtigen bei sich Daheim haben. Jeder von ihnen hat irgendwo seine eigene Werkelecke, in die er sich zurückzieht. So wie wir.

Neugierig geworden? Besuchen Sie die vier TOPP LAB-Damen auf Ihrem Blog auf www.topp-lab.de oder auf Facebook.

Interview: Sabine Hausmann