myboshi mützenundmehr

Die Häkelnadeln legen die myboshi-Gründer Thomas Jaenisch und Felix Rohland kaum noch aus der Hand. Dank unzähliger Nachfragen begeisterter boshi-Fans liefert das zweite Buch „mützenundmehr“ nun auch Mützen für Kinder und Modelle für viele Accessoires.

Bei myboshi gilt: Absolute Suchtgefahr! Wer einmal mit dem myboshi Mützen Häkeln angefangen hat, kann erst dann aufhören, wenn sämtliche Familienmitglieder, Freunde und Bekannte mit mindestens einer dieser trendigen Mützen ausgestattet sind. Dass dabei jede ein Unikat ist, ist wohl selbstverständlich. Ganz nebenbei lernt so jeder auch ein bisschen Japanisch: „boshi“ heißt auf Deutsch übersetzt nämlich Mütze. Ausgerechnet in diesem Land lernten die beiden Freunde Thomas Jaenisch und Felix Rohland aus Oberfranken vor einigen Jahren die Kunst des Häkelns. Hier entstand die Idee, daraus ein Geschäftsmodell samt Shop und später auch ein Buch zu machen. Mit dem Erfolg von dem Bestseller „mützenmacher“ und einer ständig wachsenden Fangemeinde. Denn die boshis lassen sich von Jungs und Mädels, von Frauen und Männern aller Altersklassen tragen und sehen als modisches Statement genauso gut aus wie im echten Outdoor-Einsatz beim Skifahren oder Wandern. Mittlerweile gibt es eine große Community, die sich bei Facebook über ihre Erlebnisse austauscht. Hier kann sich jeder Fan Ratschläge einholen oder selbst Tipps geben.

Ein Kleiderschrank im boshi-Stil

Seit Oktober 2012 dann endlich der ersehnte boshi-Nachschub: Neue Modelle für Erwachsene, vor allem aber erstmals auch die immer wieder nachgefragten Kindergrößen, dazu Anleitungen für Taschen, Handschuhe, Stulpen und Schals für einen ganzen Kleiderschrank im boshi-Look. Während es für die Nichthäkler und Nadelfaulen einige Mützen im Online-Shop zu bestellen gibt, finden sich die Accessoires nur im neuen Buch „mützenundmehr“ zum Nacharbeiten. Auch Einsteiger können sich ruhig trauen, da viele der Mützen leicht zu häkeln sind. Dicke Garne sorgen dafür, dass es bis zum Erfolgserlebnis nicht lange dauert. Auch Stulpen und Taschen bekommt jeder boshi-Fan bald hin. Zum Lernen oder Auffrischen gibt es einige Seiten Häkelschule, in denen etwa Luftmaschen, Stäbchen und das Häkeln in Runden mit vielen Bildern erklärt werden. Wer mehr Erfahrung hat, kann sich gleich an die Königsdisziplin, die Handschuhe, wagen. Neben den unterschiedlichen Formen inspirieren vor allem die tollen, leuchtenden Farben und machen Lust, sofort und überall Maschen zu ziehen. Übrigens lassen sich hier prima Garnreste verwenden. Wichtig: Damit die Mütze gut sitzt, vorher den Kopfumfang messen.

Schal aus dem Titel „mützenundmehr“
Suchtfaktor Myboshi

Das zweite Buch ist nicht nur eine logische Erweiterung des Erstlings „mützenmacher“, sondern enthält für die kleine Häkelpause einige denkwürdige Geschichten aus dem boshi-Universum: Wie die erste Mütze aussah, warum aus dem Totenkopf-Logo eine Eichel wurde oder was es für ein Gefühl ist, auf einer Messe mit vielen Handarbeitsfachverkäufern und Profi-Häklern einen Workshop zu veranstalten. So viel sei schon vorab verraten: Mit dem boshi-Fieber haben die beiden Männer bislang jeden angesteckt. Nicht nur uns – wetten?

Text: Jana Richter

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Alles ist zum Basteln da!

Papier, Wolle, Stoff, Holz, Bänder, Glitzer, Folie oder Styropor: Alles ist zum Basteln da! Besonders in der Weihnachtszeit. Mit Pia Pedevillas zauberhaften Ideen, etwas Zeit und fleißigen Kinderhänden verwandeln sich Materialien jeglicher Art in stimmungsvollen Weihnachtsschmuck.

Bei dieser Weihnachtsbastelei ist für jeden was dabei: Während einer sich nach flauschiger Wolle sehnt und eine Baumkugel filzt, prickelt ein anderer sorgfältig hunderte Löcher in ein Windlicht. Gemeinsam basteln bedeutet ja nicht, dass alle das gleiche machen müssen. Gemeinsam Zeit verbringen, dem anderen zuschauen, hier und da helfen – das ist es, was gemeinsames Basteln so schön macht. Pia Pedevillas neues Bastelbuch „Alles ist zum Basteln da! – Weihnachten“ ist ein Sammelsurium aus etwa 200 Ideen, bei denen alle nur erdenklichen Materialien Verwendung finden. Also, spontan sein lautet der Leitgedanke im Pia Pedevilla-Universum! Auch ohne Großeinkauf kann man sofort loslegen, denn vieles wartet sicherlich nur in heimischen Schubladen darauf, endlich wiederverwertet zu werden.

Kunterbunt währt am längsten

In vier Abschnitte gliederte die Autorin Ihre Ideensammlung, darunter Schönes für die Adventszeit, für Weihnachten, Silvester und die schneeweißen Wintertage. So muss nicht alles im Januar in der Schatzkiste für das nächste Fest verschwinden, sondern verwandelt auch die Zeit vor und nach den Weihnachtstagen in eine kunterbunte Winterpracht. Zahlreiche Ideen können problemlos von Kinderhänden umgesetzt werden. Vieles macht jedoch vor allem gemeinsam Spaß, wenn Erwachsene oder ältere Kinder die etwas schwierigeren Aufgaben übernehmen, z.B. Sägearbeiten. Für Klassiker, wie die mit Nelken geschmückten Orangen, hat sich Designerin und Erfolgsautorin Pia Pedevilla verschiedene Variationen ausgedacht. Fenster- oder Baumschmuck, glanzvolle Lichter, Krippenfiguren und Engel, Sterne und Stiefel, Kerzen und Karten, Glücksbringer und Schneemänner aus Filz, Salzteig, Tortenspitze, Plastikflaschen, Stoffresten, Lebkuchen und viele anderen Materialien sollen hier nur einen kleinen Einblick in die Ideenfülle bieten.

Der Wunsch, Kind zu bleiben

Der Geschenkefinder am Ende des Buches ist eine hilfreiche Übersicht, wenn es daran geht, handgemachte Aufmerksamkeiten und Geschenkideen für die Liebsten zu wählen. Im „Geschenke-Blitzfinder“ auf der letzten Buchseite sind je sieben Ideen mit kleinem Bild und Seitenangabe praktisch zusammengestellt – ebenso die Geschenkverpackungen, Karten und den Baumschmuck. Ob Mama, Papa, Großeltern, Schwestern, Brüder oder Freunde, die mehr als 300 Bastelideen aus Ihrem Bestseller „Alles ist zum Basteln da“ ebenso wie die Anleitungen aus dem gleichnamigen Weihnachtsbuch versetzten jeden ins Bastelfieber und bringen die Familie an einen Tisch. „Ich mag das Spielerische und verspüre den Wunsch, ein Leben lang Kind bleiben zu dürfen,“ verriet uns die Autorin einst in einem Interview und bringt damit den Pedevilla-Leitsatz auf den Punkt. Kind bleiben? Kann ja nicht so schwer sein, wenn Basteln keine Grenzen kennt.