Entdeckung der Woche: Kuschelige Loop-Schals

Der Winter naht und die Tage werden nicht nur kürzer, sondern auch um einiges kühler. Da schadet es nicht, wenn man etwas Warmes um den Hals hat – vor allem nicht, wenn es so schön aussieht!

Bloggerin Stephi hat sich passend zum Modetrend Loop-Schals etwas ausgedacht: Auf ihrem Blog EngelsWerke sieht man bunte Loop-Schals mit fröhlichen Stoffen, die in der dunklen Jahrezeit gute Laune machen! Für alle die nichts mit diesem Begriff anfangen können: Ein Loop-Schal ist ein Schal ohne Anfang und Ende, den man sich zwei Mal um den Hals wickeln kann. So ist man immer warm eingepackt, der Loop-Schal verrutscht nicht und sorgt dafür, dass auch bei eisigem Wind Kinn und Hals gut geschützt bleiben!

Stephi’s Loops sind alle aus Fleece, teilweise mit Jersey gefüttert und teilweise mit Baumwollstoffen. Die Stoffe hat sie immer wieder variiert. Heraus gekommen sind eine ganze Reihe romantische, lustige, freche oder verspielte Loop-Schals für jeden Geschmack. So können Herbst und Winter gerne kommen – mit liebevollen, selbstgemachten Accessoires haben auch diese Jahreszeiten Ihren ganz besonderen Reiz.

Hier geht’s zu Stephi’s Blog!

Meet & Greet mit Arne und Carlos

Auf der Buchmesse in Frankfurt hatten einige Gewinnerinnen aus der Mitstrickzentrale die Chance, die beiden Julekuler-Designer Arne & Carlos zu treffen! Gemeinsam wurde geplaudert und gestrickt.

Arne, Carlos und die Gewinner des Meet & Greet
Am Samstag, den 15. Oktober war es dann soweit: 4 Gewinnerinnen hatten die Chance die norwegischen Designer ganz persönlich kennenzulernen. Bei einem Gewinnspiel in der Mitstrickzentrale bei facebook wurden sie ausgewählt, nachdem jede der Gewinnerinnen ihre 3 Fragen an Arne & Carlos an die Redaktion des frechverlags geschickt hatte. Diese durfen Sie dann natürlich auch stellen und Arne & Carlos beantworteten diese gerne. Außerdem gab es natürlich die Gelegenheit ein paar Fotos mit den beiden zu machen und eine Runde Julekuler mitzustricken! Miriam Heil aus dem frechverlag stellte die Fragen an Arne & Carlos und bekam die folgenden Antworten – viel Spaß beim Lesen!

MH: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Julekuler zu stricken?

A & C: Eine der Modefirmen, für die wir unter anderem gestrickte Kleidung entworfen hatten, fragte bei uns an, ob wir nicht eine originelle Idee für Weihnachtsdeko hätten. Daraufhin entwickelten wir die Julekuler mit traditionellen norwegischen aber auch eigenen Einstrickmustern. Die Weihnachtskugeln waren eigentlich nur zur Dekoration gedacht, wir stellten dann aber kurze Zeit später fest, dass die Firma unsere Kugeln für 100 Euro pro Stück weiterverkaufte. Darüber waren wir empört und beschlossen, die Anleitungen zu veröffentlichen, damit jeder seine Julekuler selbst machen konnte.

MH: Wie kommt es das Männer so gut stricken können und noch dazu kreativ? Wer hat euch stricken gelernt?

Arne: Ich stricke schon, seit ich ganz klein bin, denn bei uns in der Familie wurde immer viel gestrickt. Meine Mutter, meine Großmutter und auch die Urgroßmutter strickten ständig – und so bald auch ich.
Carlos: Und ich habe das Stricken von Arne gelernt.

MH: Wie lerne ich am besten meinen Kindern das stricken? Stricken in Norwegen viele Kinder?

A & C: In Norwegen ist Stricken bei den Kindern gerade total in. Wir haben Anleitungen für einfache Mützen herausgebracht und die Skater-Jungs stricken diese mit Begeisterung nach und verkaufen diese Unikate sogar an Ihre Freunde!

MH: Sind die Julekuler denn leicht entflammbar?

A & C: Nein, da sie zum Großteil aus Wolle bestehen brennen die Kugeln nicht, sondern sie werden lediglich schwarz und schmelzen bzw. verkokeln, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen. Wenn man allerdings eine Weihnachtskugel aus reinem Polyester stricken würde – das gäbe ein schönes Feuer.

MH: Und schrumpfen die Kugeln in der Waschmaschine?

A & C: Wenn Sie aus reiner Wolle sind ja. Man könnte z.B. auch Julekuler aus Filzwolle stricken und sie dann in der Waschmaschine verfilzen. Diese großen Kugeln sind dann toll für den Außenbereich geeignet.

MH: Welche gestrickten Ideen setzt Ihr dieses Jahr für Weihnachten um?

A & C: Seit unserem großen Erfolg mit dem Julekuler-Buch stricken wir eigentlich nur noch für unsere Bücher. Wir haben gar keine Zeit, etwas anderes zu stricken, was nicht mit unseren Büchern oder zukünftigen Buchprojekten zu tun hat. Neben den Weihnachtskugeln stricken wir momentan auch Ostereier und –kugeln und die Puppen für unser neues Buch.

MH: Durftet Ihr schon für Euer Königshaus arbeiten?

A & C: Wir haben eine Zeitlang viele Kleider für die Kronprinzessin Mette Marit entworfen. Sie mochte unsere Kreationen sehr und es war immer lustig zu sehen, wenn die Reporter über die neuesten Kleider der Prinzessin spekulierten und behaupteten, dies oder das sei eine Kreation von Arne und Carlos. Manchmal lagen sie richtig, manchmal nicht. Momentan arbeiten wir aber nicht mehr für das norwegische Königshaus, sondern machen lieber unsere Bücher. Allerdings wissen wir, dass sowohl die norwegische als auch die dänische Königin begeisterte Fans unserer Julekuler sind und diese auch selbst stricken.

MH: Wie viele Weihnachtsbäume habt ihr an Weihnachten zuhause? Sieht man diese vor lauter Julekulern überhaupt noch?

A & C: Wir haben nur einen ganz kleinen Weihnachtsbaum im Haus und einen im Garten.

MH: Wie hat dieses Buch die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in Eurem Ort verändert?

A & C: Die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in unserem Ort haben sich nicht sehr verändert. Toll ist allerdings, dass wir ganz viel Fanpost und auch Geschenke von Leuten aus aller Welt bekommen. Letztens klopfte eine Dame aus Schottland an unserer Tür – Sie hatte extra für uns einen Kuchen gebacken.

MH: Strickt ihr auch im Sommer?

A & C: Ja, allerdings haben wir auch im Sommer keine Zeit, für uns selbst zu stricken. Wir arbeiten nur Modelle für unsere Bücher. Seit letztes Jahr „Julekuler“ in Norwegen erschienen ist stecken wir quasi in einem endlosen Weihnachten fest, weil wir auch im Hochsommer Weihnachtskugeln stricken.

MH: Gestaltet ihr euer Strickumfeld besonders, gibt es einen Ort, an dem ihr am liebsten strickt?

A & C: Nein, wir stricken eigentlich immer und überall. Gerade jetzt, wo wir so viel auf Reisen sind stricken wir an den unterschiedlichsten Orten.

Entdeckung der Woche: iPhone Hüllen mit Kreuzstichmotiven

Heute kommt die Entdeckung der Woche von einem englischen Blog! Das iPhone ist in diesen Tagen ja in aller Munde, wir haben eine wunderschöne Hülle dafür gefunden.

Kreuzstich ist wieder groß im Kommen – ob auf Taschen, Tüchern oder weiteren Accessoires! Diese Idee ist jedoch eine ganz besondere: Der Purl Soho Shop wurde mit den tollen iPhone Hüllen beliefert, die ganz einfach zu besticken sind! Die Autorin des Blogs The Purl Bee, Erin, hat zwei Modelle mit einem schönen Kreuzstichmuster versehen. Bei der ersten Version vereint sie das alte Motiv eines Herbstbaumes mit einem modernen Vogelmotiv. Bei Variante 2 kombiniert sie 12 Farben im direkten Kontrast auf einer Hülle.

Wer wissen möchte, welche Muster Erin genau gestickt hat, findet hier die Anleitung. Leider ist diese jedoch nur in Englisch verfügbar, hier findet man jedoch die passenden Hüllen zum Designtrend Kreuzstich: Die Neostitch iPhone Hüllen. Wir finden: Eine sehr schöne Idee, die die moderne Technologie des iPhones mit der uralten Tradition des Kreuzstichs vereint.

Schöne weitere Stickideen findet ihr im Buch Hippe Hüllen schick bestickt

Hier geht’s zu The Purl bee

Erfolgreicher Abschluss der TOPP-Kreativwoche bei Hugendubel

Das war eine echte Premiere in Stuttgart bei Hugendubel: Der frechverlag veranstaltete dort die erste Kreativwoche vom 29. September bis zum 1. Oktober! Es wurde fleißig gebastelt, genäht, gestrickt, gehäkelt, gezeichnet und gemalt! Jeder der Lust hatte, konnte unterschiedliche Handarbeits- und Basteltechniken unter professioneller Anleitung von Autoren und TOPP-Promotern ausprobieren.

Bei über 40 Workshops in der Filiale in der Königstraße war die Auswahl groß! Zusätzlich gab es noch ein Glücksrad, eine vergnügte MAUS aus der Sendung mit der Maus, die durch die Filiale lief und die abschließende Versteigerung von verschiedenen Werkstücken der Autoren des Verlags und von Kursteilnehmern. Der Reinerlös aus allen Workshops und der Versteigerung – insgesamt über 2.000 Euro – wird an die Kinderkrebsstation des Stuttgarter Olgahospitals gespendet.